Interview mit dem Autor Gunter Dringenberg

Ich freue mich sehr den Autor Gunter Dringenberg für ein Interview auf dieser Webseite gewonnen zu haben. In diesem Interview erzählt er spannende Details über sich und sein Buch. BRAINCHIP. Aber lies selbst ...



Herzlich Willkommen Gunter, ich freue mich sehr dieses Interview mit Dir führen zu dürfen!

 

Erzähle uns bitte ein wenig über Dein Buch. Ich lese sehr gern und viel, bin immer gespannt auf tolle Geschichten. BRAINCHIP – das hört sich irgendwie nach Science-Fiction an?

  

Ist es aber nicht! Okay, eine winzige Brise Fiction, ich sage lieber Vision, ist wohl dabei. Einen wirklichkeitsnahen Roman wollte ich schreiben und das gesellschaftlich brandheiße Thema der künstlichen Intelligenz aufgreifen.

  

Welche Zielgruppe sprichst Du mit BRAINCHIP an?

  

Das Buch sollte jeden interessieren! Jung und Alt! Denn jeder von uns hat ein Gehirn, wenn es ausfällt, wissen wir nichts mehr… und dann? Die Zukunft muss jeden neugierig machen, oder?

  

Es geht um einen Medienstar, der ein Geheimlabor aufdeckt und später einen Schlaganfall bekommt. Wie hintergründig ist Dein Thriller?

  

Fast alles ist realistisch. Der Leser erfährt Aufschlussreiches, genauso wie Spektakuläres. Es ist tollkühn, was die Neuroforschung heute tut. Die Forscher bewegen sich zwischen Magie und Manipulation. Aber genauso ist Charakteristisches dabei, wie Medien heute arbeiten, das erfährt der Leser auch. Immerhin ist mein Protagonist TV-Star. Ich zeige auf, wie der Mensch vom Gehirn gesteuert wird. Man möchte meinen: Dein Hirn ist dein Diktator. Und wenn das Ding da oben ausfällt, scheint alles vorbei zu sein. Die Arbeit an dem Buch war aufregend und faszinierend. Allein eineinhalb Jahre habe ich recherchiert, was die Neuroforschung wirklich so treibt. Und ich durfte bei einer Hirn-OP zuschauen, wie der Chirurg einem Patienten einen Tumor aus dem offenen Schädel herausschneidet, bei vollem Bewusstsein und sich noch mit ihm unterhält. Das war unvergesslich! Aber bei mir geht es nicht ums Herausschneiden, es geht ums Einsetzen…

  

Die Forscher in Deinem E-Book entwickeln einen icode, mit dem der „Bechipte“ im Internet nur mit seinen Gedanken surfen kann. Wird das zur Realität?

  

Vielleicht ist das bald die nahe Zukunft, wer weiß? Es gibt bereits selbstfahrende Autos und Züge. Nicht alles ist sinnvoll. Bargeld soll abgeschafft werden, ein Chip soll in die Fingerkuppe implantiert werden und wir sollen alles damit bezahlen. Jetzt kommt das Gehirn dran.

  

Kommt da eine fabelhafte oder beängstigende Ära auf uns zu?

  

Das weiß ich nicht. Die Welt verändert sich, wir sind mittendrin! Wir werden heute schon manipuliert! Ich wollte gern diese Romanstory spannend und möglichst hautnah darstellen. Und jeder Leser möge sich sein eigenes Urteil bilden. Fluch oder Segen?

  

Das finde ich toll. Ist diese Nähe der Grund, dass Du den Roman in Präsensform geschrieben hast?

  

Ganz sicher! Der Leser ist immer eng dabei - Emotionen, Nervenkitzel, Dramatik, Schicksalstragödie und Liebe können meiner Meinung nach so viel besser beschrieben werden, als in der Vergangenheitsform.

  

Planst du ein neues Buch?

 

Ja, einen zweiten Teil von BRAINCHIP. Ist in Planung. Aber ich möchte dieses Buch von einem Native Speaker ins Englische übersetzen lassen und auf den weltweiten Markt bringen, besonders natürlich Amerika. Ich war zwei Monate dort in Urlaub, habe dort Kontakt mit einem Verlag geknüpft. Ohne Verlag wird es in den U.S.A. nicht gehen.

  

Und womit beschäftigst Du dich sonst?

 

Golf spielen im Sommer. Und jede Menge E-Books lesen.

 

Vielen herzlichen Dank, Gunter, für dieses sehr aufschlussreiche und spannende Interview!

 


Hier kannst Du mit "Blick ins Buch" die ersten drei Kapitel des hochaktuellen Thrillers lesen oder das Buch gleich bei Amazon downloaden.

Die Kurzrezension von mir kannst Du hier lesen.